Kinder, die auffällige Verhaltensweisen zeigen, fordern pädagogische Fachkräfte in besonderem Maße. Häufig stehen hinter herausfordernden Verhaltensmustern ungünstige frühkindliche Bindungserfahrungen, die sich in Unsicherheit, Angst oder Aggression äußern. In dieser Fortbildung stehen die spezifischen Interaktionsaspekte im Fokus: Wie können Fach- und Lehrkräfte feinfühlig pädagogisch handeln, um solchen Kindern sichere Bindungserfahrungen zu ermöglichen? An dieser Stelle wird die Rolle der Fach- und Lehrkraft als sekundäre Bindungsperson beleuchtet: Welche Haltung, welche Rituale und welche Reflexionsformen fördern die Bindungsgestaltung? Anhand praxisnaher Beispiele und Fallbesprechungen lernen Teilnehmende, wie sie ihr Handeln im Team abstimmen, Kinder stärken und individuelle Strategien entwickeln können, um auch herausfordernde Situationen gelassen und deeskalierend zu begleiten.
Referierende: Maria Hammer, Yvonne Eckstein, Katrin Romero Velasco (PLANB3)
Programm-Flyer der gesamten Modulreihe